Hier findest du eine Übersicht der Definitionen, Fachbegriffe, Abkürzungen oder oft genutzte Begriffe, die in der Bushcraft- und Prepperszene verwendet werden. Diese Seite werde ich regelmäßig aktualisieren, sofern ich bestimmte Begriffe in meinem Blog verwende.

Inhaltsverzeichnis

Hier findest du eine Übersicht der Definitionen, Fachbegriffe, Abkürzungen oder oft genutzte Begriffe, die in der Bushcraft- und Prepperszene verwendet werden. Diese Seite werde ich regelmäßig aktualisieren, sofern ich bestimmte Begriffe in meinem Blog verwende.

3er-Regel

Die sogenannte 3er-Regel ist eine Faustformel, welche die Grenzen des menschlichen Körpers beschreibt und damit gleichzeitig eine Prioritätenliste beim Bewältigen von Notsituationen beschreibt, da die Punkte mit der geringsten Zeitspanne am höchsten priorisiert werden müssen:

  • 3 Sekunden Unachtsamkeit
    Bereits 3 Sekunden Unachtsamkeit können dich in schwierige Notsituationen bringen, wenn du die falschen Entscheidungen triffst. Panik ist oft ein schlechter Ratgeber. Wenn du also nicht gezwungen bist reflexartig zu handeln, nimm dir bei schwierigen Situationen einen Augenblick Zeit, atme durch und gehe die bevorstehende Situation mit Bedacht an. Das kann dir helfen dein Handeln und dessen Folgen besser zu planen.
  • 3 Minuten ohne Sauerstoff
    Der durchschnittliche menschliche Körper kommt unter normalen Umständen nur maximal 3 Minuten ohne Sauerstoff aus. Dann besteht die Gefahr einer Ohnmacht (oft auch schon früher) und wenn keine Hilfe verfügbar ist, kann der Körper irreversiblen Schaden nehmen. Bei sportlich aktiven Menschen, die ihr Lungenvolumen vergrößert haben (z.B. Apnoe Tauchern), kann diese Grenze auch höher liegen. Bei gesundheitlich angeschlagenen Menschen veringert sich die Zeit bis zur Ohnmacht. Ebenfalls können Stress oder andere Umgebungsbedingungen (z.B. hoher Druck beim Tauchen) diese Grenze verringern. Achte also immer darauf, dass genug Atemluft zur Verfügung steht.
  • 3 Stunden ohne Schutz unter extremen Wetterbedingungen
    Regen, Kälte oder hohe Temperaturen verlangen dem menschlichen Körper viel ab. Die Regulierung der Körpertemperatur ist einer der wichtigsten Prozesse im menschlichen Körper. Stehen wir ohne Schutz vor den Wetterbedingungen im Freien und es herrschen besonders hohe oder niedrigen Temperaturen, ggf. noch in Kombination mit Regen, stößt der Körper spätestens nach 3 Stunden an seine Grenzen. Zu niedrige Temperaturen führen zu Unterkühlung, die lebensbedrohlich werden kann (Hypothermie). Zu hohe Temperaturen erfordern einen erhöhten Wasserbedarf, da wir durch das Schwitzen Wasser verlieren. Suche in Notsituationen also rechtzeitig einen Unterschlupf auf oder sorge für einen entsprechenden Schutz vor negativen Wetterbedingungen.
  • 3 Tage ohne Wasser
    Wie im Artikel Wasserbedarf in der Krisenvorsorge – die wichtigsten Tipps beschrieben, benötigt der menschliche Körper zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen Wasser. Die bisher längste Zeit, die ein Mensch ohne die Zuführung von Wasser überleben konnte, liegt bei 3 Tagen. Nach dieser Zeit versagen die Körperfunktionen allmählich und es setzt unweigerlich der Tod ein. Bei hohen Temperaturen oder starken körperlichen Anstrengungen kann sich dieser Zeitraum auch stark verkürzen.
  • 3 Wochen ohne Nahrung
    Ähnlich wie eine Maschine benötigt auch der menschliche Körper Energie und andere Rohstoffe, um Aufgaben verrichten zu können. Durch die Zuführung von Nahrung werden essentielle Nährstoffe aus den Nahrungmitteln gelöst mit denen der Körper Energie zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen produziert und Immunreaktionen oder den Aufbau und die Instandhaltung des Körpers reguliert.
    Ein durchschnittlicher Mensch kann maximal 3 Wochen ohne die Zuführung von Nahrung überleben, bevor der Körper wichtige lebenserhaltene Prozesse einstellt und es zum Organversagen kommt.

Blackout

Ein Blackout ist ein langfristiger Stromausfall in großen Regionen, also z.B. landesweit oder wenn mehrere großflächige Gebiete betroffen sind. Die Ursachen für Blackouts sind vielfältig und können durch Überlastungen des Stromnetzes, Naturkatastrophen, Angriffe oder Ressourcenmangel bei der Energiegewinnung hervorgerufen werden.

EDC

Everyday Carry – Bezeichnet Gegenstände, die praktisch immer mitgeführt werden und bei der Bewältigung von alltäglichen Aufgaben oder auch gefährlichen Situationen verwendet werden können. Üblicherweise zählen dazu z.B. Ausweisdokumente, Geldbörse, (Taschen-/Buschcraft-)Messer, Handy, Feuerzeug. Speziell im Bereich Bushcraft und Survival verwendet man diesen Begriff auch oft als Synonym für eine kleine Tasche, in der die o.g. Gegenstände verstaut sind.